Bauer ledig sucht Staffel 8 (2013): Kandidaten, Paare und Highlights
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Staffel 8 von Bauer ledig sucht schrieb 2013 Geschichte: Zum ersten Mal suchte ein homosexueller Bauer in der Schweizer Kuppelshow nach einem Partner. Bruno wagte den Schritt vor die Kamera — und fand mit Roger die Liebe. Welche weiteren Kandidaten waren dabei, welche Bekanntschaften entstanden und warum war diese Staffel ein Meilenstein?
Inhaltsverzeichnis
- Ein Meilenstein: Der erste homosexuelle Bauer
- Die Kandidaten der Staffel 8
- Die Hofwochen
- Welche Paare sind zusammen geblieben?
- Was wurde aus Bruno und Roger?
- Häufige Fragen zur Staffel 8

Ein Meilenstein: Der erste homosexuelle Bauer
Die achte Staffel von Bauer ledig sucht war mehr als nur eine weitere Runde der beliebten Kuppelshow. Mit Bruno trat erstmals ein offen homosexueller Bauer vor die Kamera von 3+ — ein mutiger Schritt, der in der traditionell geprägten Schweizer Landwirtschaft nicht selbstverständlich war.
Homosexualität auf dem Bauernhof war lange ein Tabuthema. Viele schwule Landwirte lebten im Verborgenen, aus Angst vor der Reaktion ihres Umfelds. Brunos Teilnahme an der Sendung brach mit diesem Tabu und sendete eine klare Botschaft: Liebe auf dem Land kennt keine Grenzen — und Bekanntschaften zwischen Männern sind genauso wertvoll wie zwischen Mann und Frau.
Moderator Marco Fritsche, selbst offen schwul, begrüsste die Entwicklung. In einem Interview sagte er: «Homosexuelle Bauern sind untervertreten.» Die Staffel war ein wichtiges Signal für die LGBTQ+-Community in der Landwirtschaft.
Die Kandidaten der Staffel 8
Neben dem Meilenstein um Bruno brachte die achte Staffel eine Reihe weiterer Kandidaten:
- Bruno — Der erste homosexuelle Bauer bei Bauer ledig sucht. Er suchte nach einem Partner, der das Landleben und die Arbeit auf dem Hof verstand. An der Stubete traf er auf Roger, und zwischen den beiden funkte es sofort.
- Weitere Bauern und Bäuerinnen aus verschiedenen Kantonen ergänzten das Feld. Die Mischung aus traditionellen Hofbesitzern und modernen Landwirten sorgte für abwechslungsreiche Geschichten.
Die Staffel war mit 14 Folgen die bisher längste — ein Zeichen für das wachsende Interesse der Zuschauer. 3+ reagierte auf die steigende Beliebtheit mit mehr Sendezeit und tieferen Einblicken in die Hofwochen.

Die Hofwochen
Die Hofwochen der achten Staffel waren besonders emotional. Für Bruno bedeutete die Hofwoche nicht nur, einen Partner kennenzulernen, sondern auch sein Coming-out vor einem Millionenpublikum zu leben. Die Kameras begleiteten ihn und Roger bei ihren ersten gemeinsamen Tagen auf dem Hof — beim Stallarbeit, beim Kochen und bei den langen Gesprächen am Abend.
Für die anderen Kandidaten liefen die Hofwochen im gewohnten Rahmen ab: Die Hofdamen zogen auf den Hof und erlebten den Alltag der Landwirtschaft hautnah. Einige Bekanntschaften vertieften sich, andere scheiterten an der Realität des Hoflebens — dem frühen Aufstehen, der körperlichen Arbeit und der Abgeschiedenheit auf dem Land.
Die Sendung zeigte in dieser Staffel besonders eindrücklich, dass die Partnersuche in der Landwirtschaft eine ganz eigene Dynamik hat. Wer auf einem Hof lebt, braucht einen Partner, der nicht nur den Menschen liebt, sondern auch seinen Lebensstil akzeptiert.

Welche Paare sind zusammen geblieben?
Das Highlight der achten Staffel war ohne Zweifel das Paar Bruno und Roger. Die beiden fanden bei der Stubete zueinander und ihre Beziehung hielt über die Sendung hinaus. An einem Wiedersehen-Special erschienen sie sogar in Tracht — «ein schmuckes Paar», wie die Schweizer Illustrierte schrieb.
Auch unter den heterosexuellen Kandidaten fanden mehrere Paare zueinander. Die Gesamtbilanz der Sendung wuchs weiter, und die Erfolgsquote blieb beeindruckend hoch.
Die achte Staffel bewies: Bauer ledig sucht funktioniert — unabhängig von der sexuellen Orientierung. Echte Bekanntschaften entstehen dort, wo Menschen offen und ehrlich zueinander sind. Und auf dem Bauernhof gibt es wenig Platz für Masken.
Was wurde aus Bruno und Roger?
Bruno und Roger blieben nach der Sendung ein Paar. Ihre Geschichte wurde zum Symbol für die Offenheit der Schweizer Landwirtschaft — auch wenn der Weg dorthin nicht immer einfach war.
Die beiden zeigten, dass das Landleben nicht automatisch konservativ bedeutet. Viele Zuschauer reagierten positiv auf ihre Geschichte, und die Medienbeiträge waren überwiegend wohlwollend. Bruno und Roger ebneten den Weg für weitere homosexuelle Kandidaten in späteren Staffeln — wie Marija, die erste homosexuelle Bäuerin in Staffel 9.
Für alle, die selbst auf der Suche nach Bekanntschaften in der Landwirtschaft sind, war ihre Geschichte eine Inspiration: Der Mut, sich zu zeigen wie man ist, wird belohnt.
Weiterlesen im Staffel-Archiv
- Staffel 9, wo mit Angela die erste homosexuelle Bäuerin folgte
- Staffel 18, als Heischi als erster schwuler Bauer seit 8 Jahren suchte
Häufige Fragen zur Staffel 8
Wann hatte Bauer ledig sucht den ersten homosexuellen Kandidaten?
In der achten Staffel (Sommer 2013) suchte mit Bruno erstmals ein offen homosexueller Bauer nach einem Partner. Er fand mit Roger die Liebe.
Was passierte mit Bruno und Roger?
Bruno und Roger fanden an der Stubete zueinander und blieben nach der Sendung ein Paar. Sie erschienen beim Wiedersehen-Special in Tracht und wurden als «schmuckes Paar» gefeiert.
Wie reagierte die Öffentlichkeit auf den ersten schwulen Bauern?
Überwiegend positiv. Die Medien lobten den Schritt als Meilenstein für Diversität in der Landwirtschaft. Moderator Marco Fritsche sagte: «Homosexuelle Bauern sind untervertreten» und setzte sich für mehr Offenheit ein.
Wie viele Folgen hatte Staffel 8?
Staffel 8 umfasste 14 Folgen — eine mehr als die vorherigen Staffeln. Die erhöhte Folgenzahl spiegelte das wachsende Interesse der Zuschauer wider.
Gab es nach Staffel 8 weitere homosexuelle Kandidaten?
Ja, in Staffel 9 (2014) suchte mit Marija aus dem Tessin erstmals eine homosexuelle Bäuerin nach einer Partnerin. Bruno und Roger hatten den Weg geebnet.
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